Über genderneutrale Sprache

Lesedauer: 6 Minuten

Inhalt:
1 Gendern und Sprachgefühl
2 Macht Gendern Druck?
3  Ist Gendern progessiv?
4 Unlogische Aspekte des Genderns
Nachsatz
Zusammenfassung
Kommentar eines Unternehmers

1 Gendern und Sprachgefühl

Ich unterstütze das Anliegen der Genderbewegung. Aber ich schreibe herkömmliches Sprechdeutsch. Ich würde wetten, daß fast alle, deren Muttersprache das Deutsche ist, in den meisten Fällen das generische Maskulinum noch genderneutral lesen und hören, ohne daß es ihnen zu Bewußtsein kommt – es sei denn, sie hätten bereits trainiert, darauf zu achten.

Mir jedenfalls fällt es schwer, mir vorzustellen, daß jemand beim Wort „Touristen“, unmittelbar eine Männergruppe vor Augen hat. – Oder: Stellen Sie sich vor, Sie wollen rechts abbiegen und Ihr Beifahrer ruft: „Vorsicht Radfahrer!“ Würden Sie an einen Mann denken? Nein, an einen Menschen auf Fahrrad. – Die männliche Form ist im Deutschen in bestimmten Kontexten Platzhalter für beide Geschlechter. Hören Muttersprachler in diesen Kontexten die männliche Form, wissen Sie „instinktiv“, daß jetzt beides möglich ist: eine Frau oder ein Mann.

In jeder Sprache legen nicht allein die Worte, sondern auch die Kontexte Bedeutungen fest – unmittelbar, durch das Sprachgefühl. – Freilich ist es möglich, sich zu trainieren, bei der maskulinen Form immer nur an einen Mann zu denken. Aber wozu soll das gut sein? (Früher wäre das „Wortklauberei“ genannt worden.)

Zu Beginn des Jahrtausends stellte sich mir eine ostdeutsche Frau als „Schienenbauingenieur“ vor und unabhängig davon eine andere als „Baustoffingenieur“ – so stark war die Genderneutralität des generischen Maskulinums im ostdeutschen Sprachgefühl verankert. Logisch: da gab es ja auch – im Gegensatz zu Westdeutschland – jede Menge weiblicher Ingenieure.

Freilich gibt es Uneindeutigkeiten im herkömmlichen Deutsch. Auf die Frage: „Wer ist Ihr Lieblingsschriftsteller“ nennt fast niemand eine Schriftstellerin. Das generische Maskulinum stößt in bestimmten Kontexten an Grenzen. Da braucht es dann mal ein Wort mehr.

Gibt es wirklich belastbare empirische Belege dafür, daß das den Abbau von Diskriminierung verlangsamt? (Als Beleg für die Diskussion reicht nicht irgendein Studien-Ergebnis sondern Design und Aussagewert der Studie müssen selbst Gegenstand der Diskussion sein. – Irgendwelche Studien sind schnell gemacht. Die Frage ist immer: Was genau wurde da untersucht und was nicht, und worauf bezieht sich das Ergebnis und worauf nicht? Ohne Beantwortung dieser Frage gibt es leicht irreführende Verallgemeinerungen.)

Völker deren Sprachen kein generisches Maskulinum kennen sind meist weit patriarchalischer als wir (Beispiel: Ungarn, dort wurden die Genderstudies abgeschafft). Es ist zweifelhaft, ob eine verordnete Sprachreform zu größerer Gendergerechtigkeit führt und zu größerer Desillusionierung über männlichen Dünkel.

Dennoch ist die Nutzung genderneutraler Schreib- und Redeweisen grundsätzlich begrüßenswert, weil sie förderliche Irritationen auslöst. (Wir haben schon in den 80ziger-Jahren unsere Professoren und Professorinnen mit der Schreibweise „man/frau“ geärgert.) – Abgesehen davon ist es immer interessant, wenn neue Sprachmöglichkeiten ausprobiert werden.

Außerdem hat jede Generation das Recht, sich in der Sprache, in die sie hineinwächst, einzurichten, die Sprache weiter zu entwickeln und zu gestalten. (Allerdings ist mir unvorstellbar, daß ein Wort wie „Bürger:innenmeister:innen“ je Eingang ins Sprachgefühl bekommen könnte. Aber gut: daß ich mir das nicht vorstellen kann, heißt nichts.)

Das Recht sollte aber nicht zur Pflicht werden. Denn die neue Rede- und Schreibweise ist eine auferlegte Selbstdesensibilisierung für das Sprachgefühl, ein Wegtrainieren der Kontextsensibilität. Wir dürfen für uns selbst entscheiden, uns eine Sensibilität wegzutrainieren, aber wir dürfen es von niemandem verlangen. Ein Sprachgefühl umerziehen zu wollen, hat etwas Gewaltsames.

Das Argument, das Gendern mache die Sprache kaputt, halte ich für Blödsinn. Hat es etwa die Sprache kaputt gemacht, daß wir heute sagen: „das Gift“, wo Goethe noch gesagt hätte: „der Gift“? – Nein: Es ist alles gut. Da kann nichts kaputt gehen, da kann sich bloß was ändern. Wenn das Gendern kompatibel ist mit dem Sprachgefühl, wird es sich zwanglos durchsetzen und irgendwann allen ebenso über die Lippen gehen, wie jetzt das „Alt-Deutsch“.

 

2 Macht Gendern Druck?

Eine junge Frau warf mir vor: „Ich fühle mich als Frau diskriminiert, auch durch die Sprache, und das, was du für mich tun kannst, wäre: zu gendern. Wenn du nicht genderst, dann engagierst du dich nicht gegen meine Diskriminierung. – Du bist ein Mann, du weißt nicht, wie sich das anfühlt, diskriminiert zu werden! Wenn du es nicht für angemessen und gerechtfertigt hälst, zu gendern, dann bagatellisierst Du meine Diskriminierung!“

Allerdings hat sie dann doch akzeptiert, daß ich nicht gendere. Bisher habe ich persönlich noch keine Gendernden getroffen, die ein Drama aus meiner Gender-Unwilligkeit gemacht hätten.

Woher kommt dann die Befürchtung vieler Leute, daß die Gendernden Druck machen?

Es schwingen bei der Genderbewegung Vorurteile und Unterstellungen mit. Wenn es z.B.  heißt: Frauen und Diverse seien bloß mitgemeint, dann ist das eine Unterstellung! Woher will jemand wissen, was andere mit einem Wort verbinden? – Ebenso: Wenn Leute das Gefühl haben, wenn gegendert wird, kriegen sie einen geschützen Raum: Das ist ein Vorurteil gegen alle die nicht gendern, nämlich, daß sie nicht respektvoll, wohlwollend und wertschätzend seien! (Leute, die sich sicher fühlen, wenn gegendert wird, denken offenbar nicht daran, daß sie sich betrügbar machen! Wie leicht ist es, sie in Sicherheit zu wiegen! – Das war doch eine klassische Lehre aus dem Auftreten der Alt-68ziger: Die Cheffinnen und Chefs, die gleich das „Du“ anboten, erwiesen sich meist als die größten Arschlöcher! (Vorsicht: Das gilt heute, wo das „Du“ geläufiger ist, nicht mehr!)

Aber die impliziten Vorurteile im Gendern sollten nicht überbewertet werden. Denn wenn tatsächlich Leute sagen sollten: „Wenn du nicht genderst, diskriminierst du“, dann heißt das soviel wie: „Wenn du nicht tust, was ich sage, bist du ein Arsch!“ Damit diskreditieren sie nur sich selbst.

Judith Butlers Begriff der „Betrauerbarkeit“ hinterfragt Einstellungen, die dazu führen, daß das Leid von Angehörigen der eigenen Zivilisation oder Hautfarbe als schlimmer erlebt wird, als das anderer. – Nur wer aus selbstverschuldeter Vorstellungsschwäche (Beschränktheit) oder Mangel an Mitgefühl sich falsche Vorstellungen vom Leid anderer macht, hält sich für was Besseres, und glaubt, deshalb auf Kosten anderer Vorteile haben zu dürfen. Unrecht entsteht aus einem Mangel an Einsicht. Unmoralische pflegen Illusionen. Wer desillusioniert ist, handelt moralisch.

Druck hat noch nie zur Desillusionierung geführt. Deshalb fördert moralischer Druck nicht moralisches Handeln.

Dem Kampf gegen Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Rassismus würde ein Bärendienst erwiesen, wenn Beziehungen scheitern und Möglichkeiten der Zusammenarbeit nicht genutzt würden, weil Leute, die bestimmte Sprachregelungen nicht benutzen wollen, gemieden würden.

 

3 Ist Gendern progressiv?

Warum fühlen sich soviele Frauen nicht durch den herkömmlichen Sprachgebrauch diskriminiert? – Vielleicht ist die Uneindeutigkeit des herkömmlichen Deutschs so gering, daß weder Mann noch Frau noch Diverse sich daran stören würden, wäre nicht die Idee entstanden, daß sie sich daran stören sollten?

Und vielleicht ist es nicht gefühltes sprachbezogenes Unbehagen, das soviele Leute zum Mitmachen motiviert, sondern eine sozialpsychologische Dynamik?

Und vielleicht könnte das Gendern genausogut unterbleiben, ohne daß dadurch der Prozeß der Gleichberechtigung, der Entdiskriminierung und der Desillusionierung männlichen Dünkels im geringsten Nachteile hätte?

(Ich schreibe: „vielleicht“ – d.h. ich weiß nicht ob es so ist, ich muß auch damit rechnen, daß es anders ist.)

Gendern an sich ist nicht progressiv. Progressiv ist das, wofür es steht: Desillusionierung über Geschlecht und Geschlechterrollen, Befreiung von vorgestanzten Vorstellungen und Sozialisationswegen und Abschaffung von Diskriminierung.

Dadurch, daß Gendern als progressiv gilt, werden viele gendern, weil sie befürchten, sonst als unprogressiv zu gelten. Und das bedeutet: Gendern macht unsichtbar, wie progressiv Leute tatsächlich sind.

 

4 Unlogische Aspekte des Genderns

Sprache ist immer unlogisch, das spricht nicht gegen das Gendern! – Aber eben auch nicht gegen die Unlogik des generischen Maskulinums!

(1) Es sollen alle in der Sprache sichtbar werden, Männer, Frauen und Diverse. Doch werden auch Diverse beim Gendern sichtbar? – Der Glottischlag ist notwendig, um die Kombination von männlicher und weiblicher Endung hörbar zu machen. Jetzt einfach zu sagen: das ist gleichzeitig das Zeichen für die Diversen – ist das schon alles? Die Diversen kriegen keine eigene Endung? Überhaupt nicht eigenes, sondern nur eine Lücke, die sowieso entstehen müßte?

(2) „Aktivist:Innen“, „Psychotherapeut:Innen“, „Freund:Innen“: hier werden die Männer nicht sichtbar. Doch selbst bei „Bürger:Innen“: Hand aufs Herz, hören Sie beim mündlichen Gendern den Glottischlag immer? Und selbst wenn: wirkt er dann wirklich so, als würden alle Geschlechter gleichermaßen genannt? Oder hat das Weibliche ganz deutliche Dominanz? – Nun wäre es schon in Ordnung, einfach mal ein generisches Femininum einzuführen, sagen wir für 1000 Jahre, und danach wird jedes Jahr gewechselt. – Aber dann hätten wir eben wieder eine Sprache, in der nicht alle sichtbar oder genannt würden. – Messen wir das Gendern an seinem eigenen Anspruch, schneidet es nicht gut ab.

(3) „Studierende“: Wenn es hauptsächlich männliche Studenten gäbe, dann würden hier alle an Männer denken, wie bei „Lastwagenfahrende“. Das zeigt, wie wenig mit einer genderneutralen Form erst getan ist. – Denken wir aber bei „Lastwagenfahrende“  irgendwann einmal gleichberechtigt an Männer, Frauen und Diverse, weil es genauso viele Männer wie Frauen und Diverse unter den Lastwagenfahrenden gibt, dann könnten wir auch ein generisches Maskulinum oder Femininum nutzen, denn dann würde das Wort so oder so zu einem Platzhalter, der anzeigt: Hier können jetzt Männer, Frauen oder Diverse stehen.

Es ist nicht ausgeschlossen, daß die nächste oder übernächste Generation die Ausgedachtheit und Umständlichkeit des Genderns als unfreiwillig komisch erlebt, so ähnlich wie in „Des Kaisers neue Kleider“. Denn es ist schon ein Unterschied zwischen gewachsener Unlogik und verordneter. – Nur wenn das Gendern ins Sprachgefühl eingeht, wird es Bestand haben. (Der Glottischlag wirkt wie: in Abkürzungen zu reden. Er wird wahrscheinlich gegen das Nennen beider Geschlechter („Bürgerinnen und Bürger“) ins Hintertreffen geraten. – Und wenn festgelegt wird, daß der Glottischlag für die Diversen steht, könnte genauso gut festgelegt werden, daß ein „und“ zwischen der Nennung beider Geschlechter für die Diversen steht.)

 

Nachsatz

Meine Fragen zum Gendern sind:

Wieviele Frauen fühlen sich durch den herkömmlichen Sprachgebrauch diskriminiert? Was genau erleben sie daran als diskriminierend?

Fördert Gendern die Gleichberechtigung? Oder sind wir – angesichts dessen, was im letzten halben Jahrhundert bereits erreicht wurde gegen alle Formen von Diskriminierung – sind wir in einem „Prozeß der Zivilisation“ der so stark ist, daß das Gendern genauso wenig bringt, wie eine Kerze unter eine Lampe zu stellen? Würden die Energien, die jetzt auf das Gendern gelenkt werden, nicht vielleicht sogar an anderer Stelle den Prozeß der Gleichberechtigung viel besser und schneller befördern?

Wird die Bereitschaft des überwiegenden Teils der Deutschen, gegen Diskriminierung vorzugehen, wo immer sie sich zeigt, unterschätzt?

Welche Rolle spielt Demokratie im Zusammenhang mit dem Gendern: Sollen alle Frauen darüber abstimmen, ob offiziell gegendert werden soll oder nicht? (Ich sehe hier ein generelles Problem: Es sind immer Aktivist:innen, die vorschreiben, welche Worte und Sprachregelungen nicht diskriminierend seien. Sie sprechen für alle Diskriminierten. Aber woher wollen sie wissen, daß die Mehrheit derer, für die sie sprechen, das auch so sieht und erlebt?)

Welche Rolle hat das Argument: „Du gehörst zu den Privilegierten, du weißt nicht, wie es sich anfühlt, diskriminiert zu werden!“ – Das Argument ist richtig und wichtig. Es geht darum, daß die Nicht-Betroffenen nicht vorschnell einschätzen, bewerten und urteilen. – Das Problem ist grundlegend: Wie können Betroffene und Nichtbetroffene über die Akzeptabilität von Forderungen der Betroffenen reden? Welche neutrale Instanz zur Beurteilung könnte es hier geben? Es wird ja wohl niemensch im Ernst einen Blankocheck fordern nach dem Motto: „Du gehörst nicht zur Gruppe der Diskriminierten, du weißt nicht, wie ich leide, deshalb kannst du nicht mitreden, deshalb mußt du alle meine leidensbezogenen Feststellungen und Forderungen akzeptieren oder du bist ein Arsch!“

Meine Fragen mögen naiv sein, aber das ist nunmal mein Stand der Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

Zusammenfassung:

Wenn sich eine Sprache ändert, ist das nichts Schlimmes sondern der Lauf der Welt und völlig in Ordnung. Und dabei ist es egal, wie es zu dieser Änderung kam, wer sie initiiert hat und aus welchen Gründen. Denn für eine Änderung des Sprachgefühls ist die ganze Sprachgemeinschaft erfordert, eine Veränderung des Sprachgefühls ist ein naturwüchsiger demokratischer Konsens.

Doch eines sollte darüber nicht vergessen werden: Es ging kein Aufschrei der Erleichterung durch Deutschland, als die Aktivisten und Aktivistinnen das Gendern forderten, es wurde nicht jubelnd von den deutschen Frauen begrüßt als längst überfällige Abschaffung eines jahrtausendealten sprachlichen Unrechts.

Sondern: Es wurde von den Aktivist*Innen postuliert, daß sich die Frauen am generischen Maskulinum ihrer Muttersprache stören sollten. – Daß viele Frauen das Gendern ablehnen, spielt für die Befürworter des Genderns keine Rolle. – Das Gendern ist ein Beispiel für eine bekannte sozialpsychologische Tatsache: Wie kleine Minderheiten es schaffen, etwas einer Mehrheit aufzudrücken. Insofern hat das Gendern einen undemokratischen Aspekt, der erst verschwindet, wenn das Gendern es schafft, das Sprachgefühl zu überzeugen.

Bis dahin oder bis zu einem erfolgreichen Volksentscheid für das Gendern ist es daher nicht in Ordnung, zu fordern, daß gegendert werden sollte. Denn es ist nicht klar: Will die Mehrheit der Frauen das überhaupt? Fördert es den Prozeß des Abbaus von Diskriminierung überhaupt? Oder ist es nur der Wunsch einer kleinen Minderheit?

Es ist begrüßenswert wenn Leute gendern, aber ablehenswert, wenn Druck gemacht wird.

 

Goethes Faust ist ein Lehrstück über das Scheitern Testosteron-gesteuerter Lebensformen: das kann hier nachgelesen werden.

Unser Autor Lars Lehmann hat eine Geschichte zum Gender-Thema geschrieben: „Die Pläät“ – eine Gendergeschichte

 

Kommentar von Markus Witte (Unternehmer)

[…] Ich glaube tatsächlich, dass im Kopf derer, die „einen neuen Geschäftsführer“ suchen oder „einen Experten für künstliche Intelligenz“ eine Vorstellung von männlichen Kandidaten existiert und dass sie Frauen nicht von vornherein mitmeinen.

[…]  Ich gehe davon aus, dass durch dieses implizite Priming die Chancen für Frauen, diese Jobs zu kriegen, kleiner sind. Wir haben von vornherein ein Bild vom „richtigen Kandidaten“ im Kopf und messen die echten Kandidat*innen daran. Ähnliches gilt, wie du schon auch schreibst, bei Autoren, Philosophen, Physikern – und auch bei Schienenbauingenieuren.

[…] Dass die Diskriminierung strukturell ist, sehe ich in meiner Welt sehr deutlich: Es liegt nicht an individuellen Präferenzen, dass Frauen schlechter bezahlt werden und weniger Macht bekommen, sondern an den Prozessen, Prinzipien und Maßstäben, die allenthalben etabliert sind.

[…] Wie können Betroffene und nicht Betroffene miteinander reden? Das finde ich eine enorm wichtige Frage. Ob sie dabei über Forderungen oder Wahrheiten oder Erfahrung sprechen: es muss ein Dialog möglich sein. Und wir müssen gemeinsam aushandeln können: Wahrheiten, Verteilung, Anerkennung – und so vieles mehr. Vermutlich ist die Faustregel richtig, dass diejenigen, die schon immer privilegiert sind und gehört werden, sich vor allem aufs Zuhören konzentrieren. …

(Der Kommentar wurde mit Einverständnis des Autors gekürzt)

Weiterlesen:

Wie relevant ist der Rassismus in der Sprache?

https://www.deutscheakademie.de/de/aktivitaeten/projekte/sprachkritik/2019-07-26/drei-fragen-zu-gendergerechter-sprache