Mitmachen

Wir wünschen uns weitere Mitstreiter. Je mehr neue Impulse, je mehr gegenseitiges Lekorat, desto spannender.

Voraussetzungen für die Mitarbeit in unserer Initiative sind: Lern- und Übewille, die Bereitschaft, lange an einem Text zu arbeiten, hohe Ansprüche an die eigenen Texte, Kritikfähigkeit, Frustrationstoleranz, und die Bereitschaft, den Text selbst nach harter Arbeit in der Schublade zu lassen, falls er den Ansprüchen nicht genügt. (Wer anspruchsloses Fabulieren liebt, so sympathisch das auch ist: dafür gibt es andere Orte. – Obwohl: wir könnten auch eine Rubrik anbieten, die die Leser warnt: „Auf eigene Gefahr“.)

Steven King schrieb im Nachwort zu seinem Erzählband „Alpträume“: Er könne nur bestätigen, „daß handwerkliches Können dazugehört, dass der häufig nervtötende Vorgang von Niederschreiben, Umschreiben und nochmaligem Umschreiben erfoderlich ist, um gute Arbeit hervorzubringen, und daß harte Arbeit das einzige akzeptable Training für diejenigen unter uns ist, die ein gewisses Talent besitzten, aber wenig oder gar kein Genie.“

Experten bestreiten, daß jemand, der nur ab und zu mal eine Geschichte schreibt, eine gute Geschichte schreiben kann. Möglicherweise ist das richtig. Vielleicht muß man viele Geschichten geschrieben haben, bevor das Handwerk und die künstlerische Reife entstanden sind, ohne die kein Kunstwerk entstehen kann.

Bei uns mitmachen können alle, die von unseren Rückmeldungen und Maßstäben nicht abgeschreckt werden, die hart an ihren Texten arbeiten und sich im Schreiben vervollkommnen wollen, die lernfähig sind, denen wichtiger ist, was die Kunst erfordert, als was sie selber ganz toll finden. – Aus „Schmetterlinge“ strichen wir Lars ganze Handlungsstränge heraus. Und „Das galaktische Bewußtsein“ wurde um ein ganzes Drittel abgespeckt – dabei hatte sich Lars so gefreut, eine weitere längere Geschichte geschrieben zu haben! – Von Daniel haben wir einige Geschichten hier gar nicht erst aufgenommen, weil wir sie nicht gehaltvoll genug fanden oder schlecht recherchiert. – Und Winfried hat manche Geschichte erst gar nicht geschrieben…

Lektoren sind Schönheitschirurgen. Zur Kunst der Erzähler gehört, die Wunden, die ihre Lektoren reißen, narbenfrei verheilen zu lassen. – Selbst nach der Veröffentlichung gehen wir unsere Texte immer wieder durch und finden immer wieder was zu mäkeln, es gibt immer wieder neue „Auflagen“.

Ein pragmatisches Genie wie Arnold Schönberg wunderte sich, wieso nur Maler in Ateliers zusammenarbeiten und regte das gleiche für Komponisten an. Er wußte, daß wir mehr gute Musik brauchen, als die wenigen Genies schaffen können und fragte sich, wie die nicht genialen Künstler ihre Kunst verbessern können.

Durch gegenseitige Inspiration und Korrektur was zu schaffen, das zu lesen lohnt: das ist unser Bestreben.

Wenn ein Qualitätskonsens erreicht ist, stellen wir gerne diese Web-Seite für Ihre Geschichte zu Verfügung. Falls Sie bereits eine eigene Web-Seite haben, vernetzen wir uns aber auch gerne mit Ihnen. – Im Netz braucht eine Initiative nicht unbedingt eine eigene Seite.

Weiterlesen: Unsere „Philosophie“

(Eine Plattform für „Independent“-Autoren, die uns begeistert hat und deren Anspruch und Professionalität viel Zukunft verspricht, die aber nicht für uns geeignet ist, sondern nur für Schreibende, die sich einen Namen als Autoren erarbeiten wollen, haben wir hier gefunden: https://www.periplaneta.com/infos-fur/autoren/)